2023
in Kooperation mit dem Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg e.V.
Auf die Plätze ... fertig los!
Der große Preis von Brennabor
Unser diesjähriges Sommerferienangebot richtete sich an alle Rennfahrer*innen oder diejenigen, die es werden wollen. In der ersten Sommerferienwoche wurde unter Anleitung geschweißt, gedübelt und gehämmert was das Zeug hielt. Am Sonntag, den 23.07.2023 ging es dann mit den selbstgebauten Fahrzeigen an die Startrampe.
Dieses Projekt wird gefördert von
In einem rasanten Rennen präsentierten unsere kleinen und großen Projektteilnehmenden stolz und unter viel Applaus ihre Seifenkisten. Durch Publikumsabstimmung und Auswertung durch eine Jury wurden die einzelnen Teams in den Kategorien „Beste Präsentation“, Beste Teamarbeit“, Elegantester Lauf“, Handwerkliches Geschick“, Innovativste Seifenkisten und natürlich „Schnellste Seifenkiste“ bewertet.
Projektleitung: Jörg Schulze
Kooperationspartner:
Humanistischer Verband Berlin/ Brandenburg,
1. Brennaborverein Brandenburg an der Havel
„Scheppernde Schauspieler vs. mobile Maschinenwesen“
April bis Oktober 2021
Es gibt unglaublich viele Dinge aus Metall um uns herum - Fahrrad, Suppenkelle, Wasserhahn, Lampe, Topf, Straßenbahn...
All diese Sachen, die uns im Alltag wichtig sind, landen irgendwann einmal auf dem Schrottplatz. Dort waren Kinder und Jugendliche in den Ferien und haben sich nach brauchbarem umgesehen.
2021
in Kooperation mit dem Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg e.V.
In der Museumswerkstatt bauten sie aus Schrottteilen Figuren, Körperteile und Masken. Dabei benutzten sie verschiedene Werkzeuge und Maschinen.
Sie hauchten den neuen Metallwesen Leben ein und entwickelten aus Geschichten Revue- und Theaterszenen.
Aus einem zusammengeschweißten Stahlgestell und auf dem Schrottplatz gefundenen Resten einer Schalmeienkapelle entstand eine Bühne.
Hier fand am Aktionstag „Feuer und Flamme für die Museen“ die Geschichte von der Prinzessin in der Papiertüte ihre Aufführung.
Projektleitung: Daisy Watkiss (Bühnenbildnerin/ Metallkünstlerin), Nelson Leon (Schauspieler/ Figurenbaukünstler)
Kooperationspartner: Humanistischer Verband Berlin/ Brandenburg, Brandenburger Tafel e.V.
2020
in Kooperation mit dem Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg e.V. und der Brandenburger Tafel e.V
Stahl- und Stullen
April bis Juni 2020
Das Projekt „Stahl und Stullen“ entstand in Kooperation mit dem Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg e.V. und der Brandenburger Tafel e.V. Als federführende Workshopleiter*innen konnte das Museum Daisy Watkiss und Nelson Leon von Ton und Kirschen-Wandertheater (Metall-, Figuren- und Bühnenbau) gewinnen, in einzelnen Workshops waren Maren Sahl-Bauer (Schmuckgestalterin/ Goldschmiedin), Dafne Rocouant (Kunstvermittlerin) und Thomas Bratzke (Bildhauer/ Performer) als Expert*innen dabei. Unersetzlich waren die Köchinnen Marion Sobek und Martina Ewemade.
2020 gab es in den Sommer- und Herbstferien die Metallwerkstatt „Stahl und Stullen“ für 10-15 Jährige. Auf einem nahe gelegenen Schrottplatz konnten die Kinder und Jugendlichen alle nötigen Metallstücke zusammensuchen.
Unter der Anleitung von Metall-ExpertInnen gab es immer neue Anregungen Metall als Werkstoff zu nutzen, die Bearbeitung und Gestaltung zu planen und Werkzeuge und Maschinen zu bedienen. Es wurde gesägt, gebohrt, geschliffen, graviert, emailliert und geschweißt. Entstanden sind Grillgabeln, Kerzenständer, Figuren, Schmuck und bewegliche Installationen.
Am Ende der Projektwoche konnten alle ihre selbstgebauten Metall-Objekte in einer Werkschau präsentieren.
2019
Ein Filmprojekt vom Industriemuseum Brandenburg mit 9-15 Jährigen aus Brandenburg an der Havel
Vögel aus Stahl
Projektzeit: April bis Juni 2019
In einem viertägigen Ferienprojekt haben sich Kinder mit gesammelten Aussagen, Objekten und Bildmaterial zum Arbeitervarieté des ehemaligen Stahl- und Walzwerkes Brandenburg an der Havel vertraut gemacht. Sie gingen der Begeisterung nach, von der alle Zeitzeugen berichten.
Welche Nummer würdest Du gern in einem Varieté aufführen? Welche Superkräfte hättest Du gern? Wofür begeisterst Du dich? Filmideen entstehen, in denen die Projektteilnehmer*innen zeigten, wofür sie brennen.
In Filmen, die mit Hilfe einer Greenbox gedreht wurden, konnten die Kinder leichtfüßig über einen Krahn laufen oder durch Fantasiewelten schweben.
Fotocollagen aus historischen und aktuellen Aufnahmen, Stop-Motion-Verfahren, magische Videos, durch rückwärts abgespielte Aufnahmen, halfen, verrückte Vorstellungen recht einfach medial umzusetzen und selbst als Artist/in, Zauberer oder „Vogel aus Stahl“ aufzutreten.
2019
mit 15 Vorschulkindern der DRK- Kita Haus 1 mit abschließendem Filmnachmittag im Museum
Schattensammler
Projektzeit: April bis Juni 2019
Ein Projekt des Industriemuseum Brandenburg a.d. Havel mit 15 Vorschulkindern der DRK- Kita Haus 1 mit abschließendem Filmnachmittag im Museum.
Wenn man die Hosen von Kindern in die Waschmaschine stecken will, finden sich nicht selten in den Taschen allerlei Trödel, den sie im Laufe des Tages gefunden habenSeit jeher ist das Sammeln für die Menschheit von außerordentlicher Bedeutung und gehört auch heute zum Alltag unserer Kinder.
Für das Museumsprojekt wurden von den Vorschulkindern als Sachensucher à la Pippi Langstrumpf eine Sammlung aus Fundstücken zusammengetragen, die in einer eigens dafür gebauten Sammelkiste, einem Depot, aufbewahrt wurden. Es wurden Forschungsreisen in den Stadtraum und in die Natur, immer auf der Suche nach brauchbaren Kostbarkeiten. unternommen.
Im Anschluss wurden die Schatten der gesammelten Schätze mit Hilfe eines Polylux an die Wand projiziert und von der Wand abfotografiert. In der Stop-Motion Technik entstanden so daraus kleine Filme und Filmloops, die mit Geräuschen oder erzählten Geschichten hinterlegt wurden.
2017
wurde dieses Projekt in Kooperation mit der Kinder-Kunst-Galerie Sonnensegel unter Anleitung des Künstlers Jan Beumelburg und der Museumspädagogin Susanne Lehmann realisiert
Das Wahre Brandenburg
Ferienprojekt mit Jugendlichen
In diesem Projekt entstanden Foto-Comics mit Fotos aus der Stadt, die übermalt und mit selbst erdachten Geschichten, die Stadtgeschichte Brandenburgs neu behaupteten.
So sieht man in dem dabei entstandenen Heft Brandenburg als Schokoladenstadt aus der Sicht einer jungen Reporterin, kann einen Geheimgang gleich neben der Ritterstr. entdecken oder muss detailreich dokumentiert die Stadt komplett überschwemmt und von Unterwassermonstern bevölkert ertragen. Nur die Spitze der Gotthardtkirche ragt aus dem Wasser. Zum Glück bergen die jungen Stadtforscherinnen einen in dieses Schlamassel hineingeratenen Wal und können selbst als Heldinnen der Stadtgeschichte eine gute Figur machen.
über
10.000
Beschäftigte waren in den 1980er im Stahl- und Walzwerk tätig
mit ca.
2,3
Mio. Tonnen Rohstahlproduzent der DDR in den 1980er
täglich
500
Waggons mit Stahl wurden be- und entladen